Was wir jetzt tun können..

Wir möchten hier eine Initiative der Kölner Freundinnen und Freunde aufgreifen, Briefe an Entscheidungsträger:innen (Bürgermeister, Abgeordnete…) zu schreiben.

Gewalt und Aufrüstung sind keine Lösung.

Hier als Beispiel das „Kölner“ Anschreiben :

Anrede

wir Quäker sind aus Überzeugung gegen jede Form von Gewalt und Krieg.
Um langfristigen und wirklichen Frieden zu erreichen, wollen wir lieber an den Ursachen von Konflikten – Armut, Ausbeutung, Intoleranz, Ungleichheit & Ungerechtigkeit – arbeiten. Wir verstehen Frieden nicht nur als die Abwesenheit von Krieg, sondern als einen Zustand, in dem die positiven Kräfte jedes Menschen genährt werden und zu Veränderung beitragen
.

Ich bitte um Kraft und Phantasie bei der Suche nach Möglichkeiten im gewaltfreien Miteinander.
Ich habe Angst vor den Waffen, die möglicherweise gegen meine Heimat eingesetzt werden könnten.
Ich habe jedoch in der Vergangenheit zugelassen, daß auch deutsche Waffen und unsere Armee gegen Menschen und Staaten eingesetzt wurden.
Ich bitte darum, daß jetzt meine Antwort auf meine Angst, nicht das Fordern von noch mehr eigenen Waffen sein möge.

1693 formulierte der Quäker Wiliam Penn:
„Ein guter Zweck kann keine üblen Mittel heiligen; noch dürfen wir je Böses tun, damit Gutes daraus entstehe […] Lasst uns also versuchen, was Liebe erreichen kann: Denn wenn Menschen einmal gesehen haben, dass wir sie lieben, werden wir bald herausfinden, dass sie uns nichts zuleide tun wollen. Gewalt kann wohl unterwerfen, aber
Liebe gewinnt.“

Quelle: https://www.quaeker.org/ueber-quaeker/zeugnisse/frieden/