Alle Bücher A-Z

George Fox Lesebuch

Emil Fuchs, 1935; John Lampen, 1981 (Neuauflage 2016)

George Fox (1624-1690) gilt als der Begründer des Quäkertums. Welche Botschaft hatte er? Was tat er? Was erlebte er? Was war er für ein Mensch? Was bewegte ihn, seine Erfahrungen und Überzeugung gegen alle Widerstände zu verbreiten? Anhand von Fox‘ Schriften nähern sich Emil Fuchs und John Lampen diesem ungewöhnlichen Mann. [Enthält Fuchs: "George Fox. Seine Botschaft, sein Wesen und sein Leben nach seinen eigenen Denkwürdigkeiten dargestellt" (2005) und Lampen "Warte im Licht. Das religiöse Erleben von George Fox" (1986)]

Leseprobe

Glauben, der nicht zu Taten führt, ist ein lebloses Ding

Annelies Becker, 1989

"Dem Gedanken des inneren Lichts und dem Glauben an das Gute im Menschen entspringend versuchen wir zu vermeiden, dass ein Programm einer Gruppe aufgezwungen und nicht genügend auf gemeinsame positive Zusammenarbeit geachtet wird, wie das bei Regierungen vorkommen kann [...]; soziale Gerechtigkeit, die Kluft zwischen arm und reich, erfordert auch in diesem Bereich dauernde Wachsamkeit.[...] Die geistige Grundeinstellung müsste spürbar sein. Sie ist die treibende Kraft, die den Samen sät und an ganz unerwarteten Stellen Blüten treiben lässt."

Halte lieb deinen Genossen, Dir gleich. Ich bin’s

Robert Antoch, 2003

"Gewaltfreies gütekräftiges Handeln – also der Vorsatz, Gewalt nicht mit Gewalt zu vergelten und der aktive Ansporn, selbst keine Gewalt auszuüben – das ist für mich nicht etwa nur ein Traum, ein hehres Ideal, sondern eine Einstellung und ein Tun, das mir und meiner Familie das Leben gerettet hat. Ein in diesem Sinne „gütekräftiges“ Handeln ist für mich ein lebenserhaltendes Prinzip des Umgangs von Menschen miteinander, ein unverzichtbares Zeichen von Menschlichkeit."

In der Stille hören. Quäker Andacht

Hrsg: Religiöse Gesellschaft der Freunde, 2021

Wie erleben Quäker*innen die wartende Andacht, das Hören und das Fühlen in der Stille, das Sprechen und das Handeln aus der Stille? Dieser Band versammelt verstreut erschienene, vergriffene und neu verfasste Beiträge – von überraschenden Erfahrungen beim ersten Besuch einer Andacht über spirituelle und persönliche Überlegungen bis hin zu Reflexionen über die Nähe von Andacht, Gebet und Demonstration. € 15 plus Porto

Interreligiösität, Die Suche nach der Einheit in Vielfalt

Eberhard E. Küttner, 2009

"Eine wesentliche mystische Erfahrung ist, daß das Wirken Gottes außerhalb von Raum und Zeit geschieht. Es hält sich also auch nicht an Religionsgrenzen. Das Absolute läßt sich nicht in einen Tempel, eine Kirche, eine Moschee oder eine Pagode einsperren und auch nicht reduzieren auf eine Heilige Schrift. Das Göttliche offenbart sich wann, wo, wem und wie immer es will. [...] Also kann die religionsübergreifende Mystik als die Basis einer zukünftigen Interreligiosität angesehen werden, in der die Kraft zur Erneuerung der Welt lebendig zu werden vermöchte."

Islam? Erfahrungen eines Quäkers

Anthony Manousos, 2002

Angst ist ein schlechter Ratgeber, wenn es um unsere Wahrnehmung fremder Menschen geht. Hier berichtet Anthony, ein Quäker aus den USA, über seine Erfahrung, mit Muslimen aus seiner Nachbarschaft in Freundschaft eine religiöse Wegstrecke gemeinsam zu gehen, indem er mit ihnen den Ramadan feierte.

Jesus und wir

Emil Fuchs, 1960

Die PDF-Datei ist ein Scan der Printversion - Onlineversion und Beschreibung folgen.

John Woolman. Von der schöpferischen Kraft der Persönlichkeit

Manfred Pollatz, 1951

(Von dieser Cary-Vorlesung liegt ein Scan der Druckausgabe als PDF vor. Eine neu gesetzte Onlineversion und Beschreibung sind in Vorbereitung.)

Kinder zwischen naiver und intellektueller Religiösität

Heinrich Brückner, 1996

"Jeder Mensch stellt sich in irgendeiner Form drei philosophische Grundfragen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Er stellt sie in jedem Lebensabschnitt neu, aus jeweils anderer Perspektive, und er versucht sie je nach dem Stand seines Wissens und seiner Lebenserfahrung immer differenzierter zu beantworten."

4 of 9
123456789